Haager Konferenz beendet vorläufig Regelungsversuch der Leihmutterschaft
Eine Arbeitsgruppe der Haager Konferenz zur beschäftigt sich seit seit Jahren mit der "Machbarkeit einer möglichen Konvention über die Anerkennung von Urteilen zur legalen Elternschaft (aus Leihmutterschaft)", dies käme einer defacto internationalen Anerkennung von Leihmutterschaft gleich, so die Kritiker.
Statt einer Regulierung fordern sie seit Jahren einen Perspektivenwechsel: Wie bei der Sklaverei solle Leihmutterschaft nicht reguliert, sondern international geächtet und verboten werden. Die Haager Konferenz könne hier nicht hinter ihre eigenen Standards beim Thema Adoption zurückfallen, die jeden Handel mit Kindern zu unterbinden sucht.
„Auch wenn man gegen Giganten kämpft, es lohnt sich immer", betont Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben österreich. Hinter dem Wunsch der Regulierung stecke eine mächtige Lobby, die mit Leihmutterschaft sehr viel Geld verdient und die Interessen von Wunscheltern, die aber nicht über dem Recht von Kindern und von Frauen stehen können.
Link zur Stellungnahme der Haager Konferenz für Privatrecht.

